28.08.2007

24. Tag Montag, 27.8.07

Isollaz Issime

Sorry, dass die Blogs ausgesetzt hatten, aber ich hatte erst keinen Empfang, dann offensichtlich ein Problem mit dem Telefon. Auf jeden Fall war nach Entfernen der Batterie und der Simkarte der Versand der Blogs erst wieder moeglich. Danke an den persoenlichen techn. Support.

Wir brachten die Pferde runter zum Brunnen, putzten und sattelten auf und ritten auf dem Fahrweg hinauf zum Donduilpass. Oben ist eine super gepflegte Alm, mit sehr netten Bauersleuten, die waren begeistert uns zu sehen und der Sohn fuehrte uns auf dem Viehweg zum Pass hinauf. Wieder haben wir 1200 hm geschafft und fuehren die Pferde in unser erstes Valdenser Tal hinab. Es ist unglaublich in welchen Hoehen und auf welchen Wegen die Bauern hier ihr Vieh halten. Die Leute haben ungeheure Leistungen erbracht, Häuser in diesen Höhen zu bauen, Pfade und Wege anzulegen und Kirchen zu bauen. Da stehen Steinhäuser mit 4 Stockwerken und 100 qm Grundflaeche auf 1600 m Hoehe und es fuehrt ein Mauleselpfad hinauf. Wir gehen durch lichte Waelder dem Berghang entllang und gelangen zu einem Alphof aus dem 15. JH, der noch bewohnt und bewirtschaftet ist. Hochgebirgskultur pur, hier hätte der Almöhi aus Spirigs Heidi wohnen können. Das ebenfalls auf der Weide stehende Pferd entpuppte sich als friedlicher Wallach und wir zogen unseres Weges. Bald erreichten wir die Kirche, die als Versammlungsort und Kommunikationszentrum der Bergler gebaut wurde und von wo aus man mit Signalen ins Dorf hinunter Informationen austauschen konnte. Hier nahm uns die Teerstrasse wieder in Empfang und wir klopften den Weg runter bis nach Isime. Dort kaufen wir ein und genehmigen uns gekuehlte Limo und Chips. Wir reiten auf der rechten Flussseite Richtung Gaby und finden auf dem Campingplatz eine super Weide fuer die Pferde und die Chefin laesst Essen herfahren fuer uns. Duschen, Essen und dann in den Schlafsack, die Pferde geniessen den Klee..

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