Pragelato Frais Valle Susa.
Wir gehen um 7 Uhr die Pferde füttern und packen unser Zeugs in den Stall rüber. Um 8 Uhr gibts ein reichhaltiges Frühstück in der Blockhausathmosphäre des Restaurants der Villa Kinka, wo wir übernachten. Und dann warten wir auf den Manescalco (Hufschmied) der um 9 spätestens 9.30 da sein wollte. Er kam pünktlich um 10.30 und um 12 Uhr waren wir endlich bereit abzureiten. Noch ein Gruppenbild mit Christine und Tito, den beiden Pferdeleuten, die sich wirklich um uns gekümmert haben und wir sind wieder unterwegs. Es geht auf der anderen Talseite hinauf auf den Col Laussan und von dort aus folgen wir der Via Balkone, einem Höhenweg, der im französisch-italienischen Krieg von 1744 eine tragische Rolle spielte. Über 5000 Menschen verloren in diesem Krieg ihr Leben. Vom Höhenweg aus kann man in beide Täler sehen. Nach Pragelato und nach Salbertrand. Der ganze Berg liegt im Gebiet des Nationalparks Bosco di Salbertrand mit seinen typischen Arvenwäldern. Flash trabt nicht sauber mit seinem neuen Beschlag, deshalb gehen wir Schritt. Später führen wir die Pferde im Nebel von Susa hinunter nach Frais, wo wir in der Bar Stephano einen Rosserer antreffen, der sich um das Wohl unserer Pferde kümmert. Wir lassen die Pferde in einer grossen Umzäunung grasen, der Wirt hat uns die Polenta für die Pferde aufgekocht und wir legen uns nach einer ausgezeichneten Pizza und der Fütterung der Pferde auf der Weide schlafen. Wir wollten eigentlich morgen auf den Rocciamelone, mit 3500 m der Höchste mit Pferden begehbare Berg der Region. Aber ich befürchte, das wird nichts werden, denn wir sind etwa drei Std zu spät dran. Mal sehen, was wird.
19.08.2007
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